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Gedanken

Gedanken über „Musik als Intelligenzförderung“

Aktives Musizieren fördert die Intelligenz

Wissenschaftliche Studien belegen, dass Kinder, die Musikunterricht haben, auch in anderen Fächern verbesserte Leistungen zeigen. Weil rationale, emotionale und motorische Elemente im Musikunterricht gleichermaßen gefördert werden, entwickelt sich ihr Gehörn umfassender. Das macht sie einfach schlauer, fördert ihr Abstraktionsvermögen und ihre Fähigkeit, analytisch zu denken. Mit Musik steigern sie  ihre Kreativität und ihr emotionales Ausdrucksvermögen. Besonders bei Kindern wirkt sich dies positiv auf die sprachliche Entwicklung, die Lesefähigkeit und das Erfassen von Texten aus. Aber auch der Bewegungsablauf und die Motorik  werden durch aktives Musizieren gefördert. Positiver Effekt auf Schulleistungen! Die Frage, ob Musik wirklich klüger macht, wurde in den letzten Jahren eingehend untersucht.

Prof. Dr. Hans Günther Bastian, Professor für Musikpädagogik an der JWG Universität Frankfurt:

Eine sechsjährige Langzeitstudie an Berliner Grundschulen belegt, dass „erhöhte Zeitaufwendungen für die Musik ganz sicher nicht zu Lasten verminderter Leistungen in den Hauptfächern geht“. Im Gegenteil: Nachdem kaum Unterschiede bei den Intelligenzquotienten der ABC- Schützen bei Einschulung vorhanden waren, wurden bereits 1 1/2 später überdurchschnittliche Ergebnisse bei vergleichenden Intelligenztests erzielt. Nach 4 Jahre wurde bei Instrumentalisten ein deutlich höherer Durchschnitts- IQ gemessen als im Bevölkerungsdurchschnitt.“Das gemeinsame Musizieren machte die Kids nicht nur klüger, es festigte auch ihre emotionalen und sozialen Bindungen“.

In der Schule wurden die Hauptfächer Mathematik und Sprache zugunsten eines erweiterten Musikunterrichtes gekürzt. Ergebnis war, dass die betroffenen Kinder in ihren Leistungen der Kontrollgruppe in keiner Beziehung nachstanden, sie ihnen aber im sozialen Verhalten eindeutig überlegen waren. Auch wurde hier in der Grundstufe ein positiver Zusammenhang zum Lesen lernen festgestellt.

Dr. Francis Rauscher, Universität of Wisconsin und Dr. Gordon Shaw, Universität of California:

Musikunterricht fördert  die Intelligenz von Kindern um ein Vielfaches besser als EDV- Unterricht. Sowohl das Abstraktionsvermögen als auch die Fähigkeit, analytisch zu denken, werden hierdurch stark verbessert.
Gleichzeitig erfolgt eine Stimulierung des Intellekts, was langfristig zu einer akademischen Leistungssteigerung führt. Musik fördert Teamfähigkeit und soziale Kompetenz. Auch das ist einer der Gründe, dass Menschen mit Musik besser zueinander finden. Man versteht sich leichter, da Menschen mit gleichen Interessen zusammenkommen und Spannungen abgebaut werden können.

Gedanken über Wahl des Instrumentes

 

Welches Instrument?


Persönliche Neigungen, persönliche Vorlieben sollten letztlich immer den Ausschlag für die Instrumentenwahl geben. Viele Menschen fühlen sich durch ihre Begeisterung für eine bestimmte Musikrichtung auch oft schon von einer Instrumentengattung besonders angezogen. Ein Rock-Fan tendiert sicher eher zur Gitarre oder zum Schlagzeug, ein Liebhaber klassischer Musik naturgemäß eher zur Querflöte oder zur Violine. Tasteninstrumente werden z.B. empfohlen zur Steigerung der Koordinationsfähigkeit und der Gehirnaktivitäten, da hier die Unabhängigkeit beider Hände zu einem zu einem hohen Maße erlernt werden muss. Empfehlenswert  ist natürlich in jedem Fall eine Beratung durch einen guten Musiklehrer.

Man sagt, dass man als Kind am leichtesten lernt, aber jeder Erwachsene kann es auch. Lediglich sei zu beachten, dass der Anfänger dem Gewicht und den anatomischen Anforderungen für das jeweilige Instrument gewachsen sein sollte. Eine Tuba für ein vierjähriges Kind wäre ebenso unglücklich wie ein 14 kg schweres Akkordeon für jemanden mit Bandscheibenbeschwerden oder ein Blasinstrument für einen Asthmakranken.

Gedanken über Erwachsenenunterricht

Erwachsenenbildung

Das Angebot der Musikschule im Instrumentalunterricht gilt natürlich auch für Erwachsene. Trotzdem werden wir oft gefragt, ob es Sinn macht, als Erwachsener noch mit dem Erlernen eines Instrumentes anzufangen. Hierbei hat die langjährige Erfahrung gezeigt, dass es allen Erwachsenen großen Spaß macht, selbst zu musizieren. Egal ob Wiedereinsteiger oder Anfänger, das Lerntempo wird im Unterricht individuell auf den einzelnen Schüler abgestimmt. So können mit der nötigen Geduld und Übung  beträchtliche Lernerfolge erzielt werden! Mit diesem Konzept konnten wir in Laufe der Jahre sehr viele Menschen für die Musik und das Erlernen eines Instrumentes begeistern!

Unsere Unterrichtsphilosophie:


Die Beschäftigung mit der Musik soll allen, ob jung, ob alt, gleichermaßen viel Freude machen, dabei aber immer mit dem nötigen Ernst betrieben werden!